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Die Malerin Sabine Beuter hat sich in der von ihr gewählten künstlerischen Ausdrucksweise in den letzten Jahren als vielseitige Künstlerin erwiesen. Vom Figürlichen hat sie sich zur abstrakten Darstellung hin entwickelt. Zu erkennen ist in ihren Arbeiten eine kostbare Mehrdeutigkeit von visuellen Wahrnehmungen: Strukturen, Zeichen, Schrift, Gedanken, Erinnerungen, Gefühle und Farben.
In der Mehrheit ihrer Bilder sind bewegliche und gleichzeitig komplexe farbliche Strukturen zu erkennen, die von warmen Farbtönen dominiert werden. Farbflächen überschneiden und bedecken sich gegenseitig, Strukturen und Farben lösen sich in organischer Bewegung auf. Dabei sind die hinterlassenen Spuren ein wichtiger Hinweis auf das bildnerische Geschehen, denn sie offenbaren Risse, Wege, und geheime Symbole. Wichtigstes Instrument für diese Ausdrucksweise von Sabine Beuter ist der Spachtel, mit dem die Künstlerin tief in die Bildstruktur eindringt, verdeckte Flächen wieder freilegt und so beinahe vergessene Bildinhalte erneut sichtbar macht. Unverzichtbare Elemente in der Komposition Sabine Beuters sind Schriftzeichen ähnelnde Symbole, die Akzente setzen und den Bildinhalt gleichsam zu einer Symphonie werden lassen.
- 1949 in Hanau/Frankfurt geboren
- 1975-1981 Studium der Architektur, TU Berlin
- Studium der bildenden Künste, HdK Berlin
- 1980/1987 Studienaufenthalte in Ägypten und Marokko
- seit 1981freischaffend als Architektin und Malerin in Berlin und Ligurien (Italien)
- seit 1987 zahlreiche Einzel-und Gruppenausstellungen in Galerien , Bankhäusern, Kulturämtern und Hotels in Berlin und Padua (Italien).
Arbeiten Sabine Beuters befinden sich in öffentlichem Besitz und privaten Sammlungen.
http://www.sabine-beuter.de/
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