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geboren 1951 im oberpfälzischen Weiden
1972-76 Studium an der Münchner Akademie der bildenden Künste bei Prof. Sauerbruch
seit 1978 als Kunsterzieher am Alexander von Humboldt-Gymnasium in Schweinfurt tätig

“Die schöne heile Welt ist nicht das Thema des Malers Gustav Wölkl. Ihn ziehen viel mehr die nachseitigen, hintergründigen Aspekte des menschlichen Daseins an. Seit Jahrzehnten spürt er in seinen Bildern und Zeichnungen Nornen und Walküren, Schicksalsgöttinen germanischer Mythen sowie Figuren der christlichen Überlieferung wie Salomé oder den Versuchungen des heiligen Antonius nach. Trotzdem sind Wölkls Bilder auf eine faszinierende Weise “schön”. Die Präsentation seiner Werke ist kostbar, der Farbauftrag ist altmeisterlich skrupulös und zarte Lasuren schützen die Epidermis seiner Schöpfungen. Hier ist ein Ästhet am Werk, der die Pforten zur Unterwelt mit glühenden Farben zu schildern weiß.”
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