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Achim Kühn

Die Arbeit mit dem Material Stahl erfordert zwei Seelen. Eine Seele, die ordnet, nach Regelmässigkeit verlangt, Exaktheit und Klarheit zum Inhalt hat, die andere sucht  nach Ursprünglichkeit, Dynamischem, auch Chaotischem. In seinen Arbeiten besonders in den freien, plastischen Werken, versucht Achim Kühn diese Seelen durch die Sprache des Stahls zu prägen.

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Erst der glühend weiche Stahl auf dem Amboss eröffnet die Kreativität, eine Entwicklung von ursprünglichen Kräften. Jedes Werkzeug hinterlässt bei der Bearbeitung auf dem  Material seine Spuren, eine Oberfläche für die später suchende und fühlende Hand.

Der Schmied muss sein Material von innen her erfahren, sich mit ihm messen und seinen Widerstand begreifen. Raum, Transparenz, Licht und Reflexion werden in einer Form vereinigt; verschiedene Materialien gehen eine Symbiose ein – es werden neue Räume erschlossen.

  • 1942 in Berlin geboren
  • 1956-59 Lehre Kunstschmied/Bauschlosser bei Fritz Kühn
  • 1964-67 Architekturstudium
  • Seit 1967 selbständig als Metallbildhauer, Kunsthandwerker, Restaurator

Über 50 Werke KUNST AM BAU, u.a. SIEBEN BRUNNEN in Berlin, Skulpturen, Mobiles, Innenaustattungen von Kirchen, Tore und Portale an öffentlichen Gebäuden, in Kirchen,  Parkanlagen und öffentlichen Freiflächen. Zuletzt (2000) Wandplastiken für 4 Etagen eines Bürohauses in Berlin, gemeinsam mit Coco Kühn, Fotografie.